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Nährstoff-Lexikon

Alles Wissenswerte über Makronährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – mit Tagesbedarf, Mangelsymptomen und den besten Nahrungsquellen.

Makronährstoffe liefern dem Körper Energie (Kalorien) und bilden die mengenmäßig größten Bestandteile der Nahrung. Inkl. Wasser als essenziellem Grundbedarf.

Kohlenhydrate

Primärer Energielieferant für Gehirn, Muskeln und alle Körperzellen. Glukose ist der bevorzugte Brennstoff des Gehirns.

HaferflockenVollkornbrotReis+2

Ballaststoffe

Unverdauliche Pflanzenfasern: fördern die Verdauung, nähren das Darmmikrobiom, verlangsamen den Blutzuckeranstieg und senken den Cholesterinspiegel.

HülsenfrüchteFlohsamenschalenBrokkoli+2

Fette

Energiespeicher, Baustein für Zellmembranen und Hormone, Träger der fettlöslichen Vitamine A/D/E/K, wichtig für Gehirn und Nerven.

OlivenölNüsseAvocado+2

Eiweiß

Protein

Baustoff für Muskeln, Enzyme, Antikörper und Hormone. Unentbehrlich für Reparatur, Wachstum und Immunfunktion.

HähnchenbrustMagerquarkEier+2

Wasser

H₂O – essenziellster Nährstoff

Der wichtigste Nährstoff überhaupt – ohne Nahrung überlebt man Wochen, ohne Wasser nur 3–5 Tage. Löse- und Transportmittel für alle Nährstoffe, reguliert Körpertemperatur (Schwitzen), ermöglicht alle Stoffwechselreaktionen, schützt Gelenke und Organe. Macht 60–70 % des Körpergewichts aus.

TrinkwasserMineralwasserTee (ungenüßt)+2

Hormonkontext in der Ernährung

Testosteron, Östrogene und Ernährung

Ernährung beeinflusst den Hormonhaushalt meist indirekt. Relevant sind vor allem Energieverfügbarkeit, Fettqualität, Eiweiß, Mikronährstoffe und bei Pflanzen vorkommende Phytoöstrogene.

Testosteron-Support durch Ernährung

indirekt unterstützend

Lebensmittel liefern normalerweise kein relevant wirksames Testosteron. Unterstützend sind eher genug Energie, ausreichend Fett, Eiweiß und zinkreiche Lebensmittel.

EierFettfischMilchprodukteRindfleischNüsse und KerneHülsenfrüchte

Phytoöstrogen-Lebensmittel

pflanzliche Östrogen-Analoga

Einige Pflanzen enthalten Phytoöstrogene. Das sind keine menschlichen Östrogene, sondern deutlich schwächer wirkende Pflanzenstoffe mit eher modulierender Wirkung.

Soja und TofuLeinsamenSesamHülsenfrüchteVollkornprodukte

Wichtig: Dieser Block dient der Einordnung. Lebensmittel enthalten normalerweise kein direkt relevant wirksames Testosteron, und Phytoöstrogene sind nicht mit körpereigenem Östrogen gleichzusetzen.

Tagesbedarfswerte basieren auf den D-A-CH-Referenzwerten für Erwachsene. Individuelle Bedürfnisse können abweichen. Bei Verdacht auf Mangelerscheinungen bitte ärztlich abklären.